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Willkommen bei no norm. |
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| no norm, Sinn und Unsinn von Kommunikation und Design. Die Grundaussagen einer Webseite in wenige Worte, ja gar einen einzigen kurzen Satz zu fassen ist wirklich nicht einfach. no norm - keine Norm. Wie entstand dieser Name? Im Grund war er teil einer Liste potentieller Namen für eine Agentur. Diese Liste ist mittlerweile schon einige Jahre alt. Doch immer schlummerte dieser eine Name in meinem Gedächtnis. Und in Anbetracht der Panik diese Domain könnte nach dieser langen Zeit doch schon vergeben sein, reservierte ich sie mir und schuf so kurzerhand diese Webseite. Doch kurzerhand ist nichts zu Schaffen. Jeder Designer lernt, oder sollte das zumindest, das nichts von kurzer Hand entsteht. Die letzte Tage, ja Wochen, habe ich damit verbracht mir klar zu machen was diese Webseite eigentlich will. Welche Aussage will sie treffen? Wen will sie ansprechen? Wem soll sie nützen? Wem könnte sie schaden? |
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Fragen auf die ich im Moment noch keine letztendliche Aussage abgeben kann. Doch bin ich mir sicher etwas mitteilen zu wollen, ja vielleicht zu müssen, auch wenn es unerhört bleiben wird. Ein befreundeter Designer sagte einmal zu mir, als ich ihm mein Leid über die Vorlesung die ich an der HfG Schwäbisch Gmünd halte und mein Gefühl von den Studenten des 1. und 2. Semesters gar nicht verstanden zu werden, das es ausreiche wenn ein Stundent von 60 versteht was ich mit meinen Worten meine. Eine Vorstellung die ich ganz und gar ablehnte, denn ich wollte von allen verstanden werden. Ich wollte allen diesen, mehr oder weniger, aufstrebenden jungen Menschen etwas mitteilen, ihnen einen Weg zeigen für ihren Beruf. Aber vielleicht ist gerade das ein Aspekt der mich zum Scheitern verurteilt und mir unnötig viele Steine in den Weg legt. Doch vielleicht will ich eben diese Steine auf meinem Weg sehen. |
| no norm - keine Normen. Ist Normierung nicht vielleicht einer der grössten Irtümer der Menschheit. Kann eine Norm für alle Bereiche des menschlichen Lebens erstellt werden? Es gibt sicherlich viele Bereiche in denen Normierung Fortschritt bedeuten. Ich denke da an viele technische Disziplinen, wie Maschinenbau oder Elektrotechnik. In diesem Bereichen ist Normierung vielleicht ein Fortschritt, eine Hilfe zur Erleichterung von Entwicklungen. Aber es gibt andere Bereiche wo Normierung Rückschritt bedeutet, auch wenn wir täglich mit Normen konfrontiert werden. Normung heisst Effizienz. Normung heisst Globalisierung. Normung heisst aber auch Verallgemeinerung. Ist unsere Welt Effizient? Sie muss es sein, schon rein aus wirtschaftlichen Apsekten. Ist unsere Welt global? Ja, nicht letztendlich, aber die Globalisierung steigt täglich an, mit jedem neuen Gesetz, mit jeder neuen Regel, mit jeder Beschränkung der wir uns konfrontiert sehen. Ist unsere Welt Allgemein? Das ist vielleicht die schwierigste Frage. Was ist allgemein? Allgemein gültig? Allgemein bekannt? Allgemein vorhanden? Oder allgemein Bewusst? Bei all diesen Fragen wirft sich ein Gegensatz auf. Der Gegensatzt von Global und Individuell. |
| Wenn wir unsere Gesellschaft oder unser Wirtschaftssystem heranziehen können wir von globalen Regeln und Gesetzen sprechen. Wenn wir aber den Mensch in den Vordergrund rücken müssen wir einräumen das der Mensch ein Individuum ist, also der Mensch ist individuell. Und bei all unseren überlegungen, bei all unserem Schaffen sollte der Mensch im Vordergrund stehen. Er ist der eigentliche Grund unseres Schaffens. Ein Designer entwickelt nichts, was nicht für Menschen gedacht wäre. Also müsste der Designer als oberstes Gesetz die Individualität setzen. Doch davon sind wir weit entfernt, in der Regel reicht uns das 50% +1 Prinzip. Und der Rest? Die 50% -1 haben simpel Pech gehabt. Und bei vielen Ausprägungen der Medien und des Design sind wir alles andere als in diesem Sinne individuell. Wir sind individuell nach den Arbeiten unserer Konkurenten, oder wir versuchen durch Individualität uns von anderen Designern abzuheben. Individualität die aus der Sache selbst geboren wird, also wiederum nichts mit dem Menschen an sich zu tun hat. Und bei all unseren Arbeiten muss stets der Kunde zufrieden und der Designer-Konkurzen kein Raum für Kritik gelassen werden. Wir wären angreifbar wenn die anderen Designer Kritik üben können. Deshalb einigen wir uns stets auf Kompromisse. Kompromisse zwischen Auftraggeber, Kundenbedürftnissen und Designreglementierungen. Ich will mit allem der Bedeutung von Regeln, auch im Design, nicht grundsätzlich wieder sprechen. Aber ich will dazu auffordern den Mensch als Vordergrund der Arbeit zu sehen und das in vielschichtigeren Aspekten als den rein wirtschaftlichen. |
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Was bedeutet Kritik für mich? Ich höre Kritik nicht gerne. Ich lasse Kritik stets von mir abprallen auch wenn sie mich immer tief verletzt. Aber ich höre Sie. Was bedeutet Angreifbarkeit für mich? Ich bin angreifbar wenn ich Gedanken entwickle die Andere verstehen, aufgreifen, sie interpretieren und sie als ihre Gedanken an mich zurückgeben. Und das muss nicht immer ein positiver Prozess sein. Doch in dem Moment habe ich Entwicklung iniziiert. In dem Moment habe ich einen Menschen herausgefordert zu Denken, oder meine Argumente mit seinem Wissen oder Unwissen niederzuschmettern. Doch es enstand Interaktion. Ich will nicht unangreifbar sein. Ich will nicht reglementieren, auch wenn ich dieses Medium gewählt habe, das wie ein Buch meine Aussagen kommentarlos dem Leser vorsetzt. Es ist keine direkte Interaktion zwischen mir und dem Leser ermöglich. Die Interaktion durch eine E-Mail auf einen meiner Artikel ausgeklammert. Ich will nicht unnötig Provozieren. Sondern anregen zur eigenen Auseinandersetzung mit meinen Worten, auch wenn das von mir gesagte hier als digitale Bleiwüste in einer, dem Medium entsprechenden Letzendlichkeit und Fertigkeit, zu lesen ist. Ohne direkte Interaktion mit dem Autor. Eine letztendliche Aussage über no norm wird sich erst im Laufe der Zeit von mir oder den Lesern fällen lassen. |
| Zuletzt noch einige Aspekte meiner Person und meiner Intention. Auch einige Entschuldigungen, auch wenn mir bewusst ist sich niemals im Vorraus zu entschuldigen, aber ich sehe darin eine Ehrlichkeit meines Schaffens. Diese Seite und meine darauf zu lesenden Gedanken möchte ich drei Personen widmen. Zum ersten J.R.R. Tolkien für seinen aussergewöhnlichen Roman "Der Herr der Ringe" der so viel Schaffenskraft und Enrfüllung seiner Person in sich trägt wie kaum ein anderes Buch, obgleich ich auch sagen muss das keine niedergeschriebene Fantasie-Welt unserer Welt gleich kommen kann, wenn man in der Lage ist die Augen unserer Welt gegenüber zu öffen. Als zweitem Aldus Huxley, für seine Vision aus "Schöne neue Welt". In Anbetracht dessen vor fast 50 Jahren eine Vision unserer Gesellschaft zu entwerfen, von der wir heute nicht mehr weit entfernt sind, auch wenn die wirklichen Ausprägungen von seinen Formulierungen abweichen. Aber würde Huxley unsere Welt jetzt sehen, er würde seine Vision wiedererkennen. Aber wiederum muss ich sagen das seine Vision wieder durch die Menschnlichkeit und der Individualität seiner kleiner Führungselite zerstört wird, welche die Wahrheit kennt, sie aber in seiner Vision nicht aussnützt, sondern sie in fast bespielloser Form für die Gesellschaft und deren Menschen unterdrückt und verleugnet. Und als Drittem einer ungenannten Person. Ungenannt weil ich mir vorstelle das diese Person nicht genannt werden will und auch keinen Wert darauf legt seinen Namen hier zu lesen. Aber diese Person hat massgeblich an dem was entstanden ist und entstehen wird mitgewirkt, in dem alle meine Gedanken die Harte-Prüfung bestehen mussten. (das fehlen des "ä" in Harte hat seine Bedeutung und ist kein Schreibfehler!). Und ebenso allen Menschen die meinen Weg bis zum heutigen Tage bestimmt, geprägt oder verändert haben. |
| Schliessen will ich mit einer etwas obskuren
Andeutung. Den jedem von uns steckt ein kleiner Herr Salevski, und in Wirklichkeit,
wenn wir tief in uns nachsehen, ist jeder von uns Herr Salevski. Wer Herr
Salevski ist wird sich irgendwann noch klären. Hier oder an einer anderen
Stelle. Doch gesagt sei dies aus dem Manuskript: "...er wollte es eigentlich gar nicht. aber alles war günstig, sah interessant aus und der verkäufer lies einfach nicht locker. schliesslich warf herr salevski seine bedenken über bord, sein geld aus dem fenster und sein leben zum teufel." Ich entschuldige mich auch noch an dieser Stelle für all die Tipfehler meines grausamen Deutsch und die Veröffentlichung nicht korrektur-gelesener Texte. Aber das wird schnellstmöglich nachgeholt. Vorallem da in Anbetracht des verwendeten, substanzlosen Mediums eine Korrektur ohne Ressourcen zu verschwenden über eine grosse Distanz, also zwischen Schwäbisch Gmünd und Berline möglich ist. © Copyright 2002 | Andreas Ingerl |
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