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"Visuelle Ökologie" als Informationsökologie.
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1. Grafische Datenverarbeitung, eine Begriffsdefinition.Grafische Datenverarbeitung (GDV) ist ein Medium um sich mittels stehender oder bewegter Bilder informieren und verständigen zu können. In einem Informationszeitalter, in dem sich das Weltwissen alle 5,5 Jahre verdoppelt wird vom Menschen eine ständige Informationsaufnahmebereitschaft gefordert, um die Informationen seiner Umwelt wahrzunehmen. Die komplexität von Sachverhalten, speziell im technischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich hat so stark zugenommen, dass bestimmt Sachverhalte verbal nicht mehr erläuterbar sind. Man befindet sich also immer häufiger bildlichen Darstellungen gegenüber, oder wertet bildliche Darstellungen aus, und das mit einem vermeindlichen schnelleren Medium (Computer,Internet, CD-Roms,etc.) als dem menschlichen Wahrnehmungsorganen (Auge). |
| Digitalisierungsprozess eines Bildes (Definition)
Als Digitalisierung eines Bildes bezeichnet man eine elektronische Reduzierung eines Bildes, das in Realität keiner Auflösung unterworfen ist. Das Bild wird in Pixel oder Bildpunkte abstrahiert und auf ein Speichermedium übertragen, von dem es jederzeit abgerufen werden kann. |
| Digitalisierungsprozess eines Bildes (technischer
Ablauf) Ein wahres Bild muss zu allererst in eine zweidimensionale Sprache übersetzt werden (Video, Photographie, etc.) und dann in einem Input-Gerät für einen Rechner (Scanner) eingelesen/digitalisiert werden. Es entsteht ein Bild im Raster- oder Pixelfromat. Die Pixel werden durch die Parameter Helligkeit, Farbe und Possition primär definiert. Es gibt selbstverständlich auch hier viele unterschiedliche Formate, die zum Teil ganz unterschiedliche Sprachen verwenden, aber im Prinziep alle auf das gleiche, oder ein ähnliches Ergebniss hinauslaufen. Diese Informationen werden meist in Binärwerten (0 oder 1) umgewandelt und als elektromagnetischer Impuls auf eine Speicherplatte übertragen. Je höher nun hier die Auflösung, also Pixeldichte und Pixelgrösse ist, umso grösser wird die Datei und umso grösser wird die Rechenzeit die das System benötigt um das Bild zu errechnen. Die Auflösung ist die Angabe in Punkten pro Längeneinheit und die Angabe der Farbnuance (dpi/dpcm und bit). Vergleich von Auflösungen: theoretische Werte, Stand 1989 Tabelle Auflösungen von technischen Geräten Fersehgerät: 625 Linen Film (Kino): 2048 Linien Diapossitive: 4096 Linien Offsetdruck: 8192 Linien Scanner: 64.000 Linien Jede Linie besitzt 833 Bildpunkte. |
| PAL-Norm, Auflösung und Datenmengen Diese Grössen sind durch die PAL-Norm geregelt. Zugrundegelegt wird eine Auflösung von 625 Linien mit 833 Bildpunkten. Ein Graustufenbild besitz eine Farbtiefe von 8-Bit, das entspricht 256 Graustufen. Dieses Schwarz/Weissbild hätte also eine Informationsdicht von 625¥833¥8 bits,das ergibt 4 Millionen bits. Ein farbiges Bild mit 24-Bit Farbtiefe (16,77 Millionen Farben), heute ist technisch schon eine Farbtiefe von 36-Bit (64 Milliarden Farben) Farbtiefe möglich, benötigt also 12 Millionen bits. Es zeigt sich sofort mit welchen Datenmengen hier gearbeitet wird, die für einen Rechner viel, übertragen auf den menschlichen Körper aber verschwindend gering sind. Ein Problem das bei grossen Datenmengen auftritt ist die übertragungsgeschwindigkeit durch die Schnittstelle oder Interface. |
| Begriff grafische Datenverarbeitung Grafische Datenverarbeitung ist die Erstellung, Erfassung, Bearbeitung, Darstellung und Manipulation von digitalen, bildlichen Darstellungen. Digitale Bilder können schnell und übersichtlich dargestellt werden. Bilder die nicht elektronisch hergestellt sind, sind aufwendiger anzufertigen und unflexibel in deren Veränderungen. Ohne die Grafische Datenverarbeitung wäre eine ständige Weiterentwicklung im High-Tech Bereich und deren Vermarktung, sowie eine wettbewerbsfähige Wirtschaft überhaupt nicht mehr nachvollziehbar bzw. denkbar. Hierzu hat die die Frauenhofer-Arbeitsgruppe (FHG-AGD) grafische Datenverarbeitung als Trend genant, Rechner nicht als Lösungsabwicklungsmaschiene, sondern künftig als Lösungsfindungsmaschiene einzusetzen, um so der GDV weitere Herausforderungen zu setzen, vorallem in der Richtig künstliche Intelligenz/Neuronale Netze und virteller Realitäten. |
2 Ausgabe digitaler BilderEin digitales Bild, geht man vom Endprodukt eines Standbildes aus, das über ein Ausgabegerät (Monitor, Drucker, Plotter, etc.) ausgegeben werden kann, dabei handelt es sich um eine digitale Darstellung, bestehend aus piktografischen Zeichen und Typosignalen, die meist mit Hilfe von Grafik- oder Bildbearbeitungsprogrammen beim interaktiven Kommunikationsprozess zwischen Anwender und Grafik-System entsteht. Wobei zu klären wäre ob zwischen Mensch und Rechern ein wirklicher Kommunikationsprozess stattfinden kann, aber gehen wir jetzt, der Einfachheit halber, von dem Begriff ansich aus.Die interaktive Kommunikation meint hier den Mensch Maschiene-Dialog, bei dem Daten vom Eingeber eingegeben werden, die der Rechner umgehend bearbeitet und auf dem Ausgabegerät präsentiert, wobei hier eine Zeitverzögerung, aufgrund der unterschiedlichen Sprachen (Mensch/Grafik-Programmv/Rechner/ Ausgabegerät), zu berücksichtigen ist. über Ausgabegeräte für digitale Bilder könnte man Seiten oder Bücher füllen, oder über technische Details philosophieren. Aber in Bezug auf eine kritische Bewertung von digitalen Bildern, vorallem in Bezug auf die analoge Wahrnehmung des Menschen, ist die Qualität und die analoge Rückkonvertierung der Bildinformation von grösstem Interesse. 300 dpi oder 600 dpi Laserdrucker ist ein Standart der jedem bekannt ist. Doch wie erscheint diese Aussgabe vor den optischen Auge des Betrachters? Dem menschlichen Auge wird unmittelbar mit dem Betrachten des Bildes die überflüssige Information: das ist ein Computerausdruck, mitgeliefert und stört so die Informationsübertragung dessen Aufgabe das Bild eigentlich ist. Das digitale Bild wurde mehrfach Abstracktionsverfahren unterzogen, codiert und wieder decodiert, und so präsentiert sich es auch dann dem Betrachter. Die Computerausgabe ist quasi ein elektronische Pointilismus. Die Binärcodes werden in Punkten ausgegeben. Erst wenn die Technik so ausgefeilt ist, dass ein Bild mit so vielen Punkten aufgebaut ist, dass das menschlich Auge es nichtmehr als Punktmuster sondern als Bildkomplex erkennt, dann ist die Rückübertragung eines digitalen Bildes in die ursprüngliche Form eines analogen Bildes gelungen. Das Bild kann dann immernoch aus Punkten bestehen und mit einem Binärcode definierbar sein, aber für den Betrachter bleibt diese unnötige Information verborgen. Diese Ausgabeform stellt ein technisches Problem, des Ausdruckmediums und der Schnittstelle, die die Daten umwandeln und transportieren muss. |
3. Die Schnittstellen-ProblematikUm die digitale Bilderfassung dem menschlichen Auge von der Geschwindigkeit her anzupassen, ist die Qualität des Interfaces/Schnittstelle entscheidend. Die Schnittstelle entscheidet über die Effizienz des Systems. Heute ist im allgemeinen die SCSI-Schnittstelle (Small Computer System Interface) gebräuchlich. Doch im Vergleich mit den menschlichen Nervenbahnen, in Bezug auf Datendurchsatzrate und Umwandlung der elektronischen oder elektromagnetischen Impulse, unterliegen alle heute gebräuchlichen Schnittstellen deutlich. Der menschliche Körper besitzt unangefochten die perfekteste Mischung aus Wahrnehmungsorganen, Schnittstellen und Verarbeitung bzw. Darstellung. Um ein System zur digitalen Bildverarbeitung eine ähnliche Leistungsfähigkeit wie die des menschlichen Körpers zu verleihen, ist eine entscheidende wissenschaftliche Neuerung in der Mikroelektronik nötig. |
4. Schnittstellen-Design für eine neue KommunikationsebeneBeginnen wir mit einem Beispiel aus der Rüstung, die wie so oft
der auslösende Akzent für technische und wissenschaftliche Neuerungen
ist und war. |
| Quellen: Bernd William, Leitfaden der Computer Grafik Time Life Roboter Input/Output Hermann Meyn, Die neuen Medien Norbert Müller, Schöne Elektronische Welt |
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